Je mehr Sie über Histaminintoleranz wissen, desto beschwerdefreier können Sie damit leben!
Worum geht es auf dieser Seite?
Diagnose Histaminintoleranz, und nun? Mein Hauptanliegen ist es Ihnen Informationen und Tipps ans Herz zu legen, welcher Ihnen das Leben mit der Histaminintoleranz erleichtern können. Denn gerade bei dieser “Krankheit” ist Wissen Macht.
Damit meine ich die Macht sein Leben so beschwerdefrei wie möglich zu gestalten.
Ausserdem gibt es eine Einführung in das Thema Histaminintoleranz, auch Histaminose genannt, incl. Symptomen und Lebensmittellisten. Mit der Histaminunverträglichkeit umzugehen und zu leben ist nicht einfach. Gerade am Anfang verzweifelt man, weil das Leben in Bezug auf die Ernährung nur noch aus Verboten zu bestehen scheint. Scheinbar alles was einem gut schmeckt darf man nicht mehr essen.
Bevor Sie weiterlesen, erlauben Sie mir eine Frage:
Wurde die Diagnose von einem Arzt gestellt?
Ich frage dies, da ich von einer Eigendiagnose abrate.
Symptome bei einer Histaminintoleranz sind sehr ähnlich denen von anderen Krankheiten oder Allergien. Deshalb empfehlen Ärzte zur Diagnose meist eine Eleminationsdiät, welche ca. für die Dauer eines Monats eingehalten werden muss.
Liegt eine Histaminintoleranz vor, stellt sich sehr schnell eine Besserung der vorhandenen Symptome ein. Außerdem wird ein oraler Provokationtest gemacht, um die Diagnose zu festigen. Das musste ich einfach loswerden, da es immer wieder vorkommt, dass Meschen Histaminintoleranz selbst diagnostizieren und behandeln, was negative Folgen haben kann.
Da Histaminintoleranz ein sehr komplexesThema ist, kann ich Ihnen unmöglich alle Informationen und Tipps mit denen Sie die Symptome drastisch reduziern, oder sogar ganz eliminieren können hier detailliert aufzeigen. Das ist auch gar nicht nötig, da es einige exellente Fachbücher gibt, von denen ich Ihnen die meiner Meinung nach besten vorstellen möchte.
Das erste Buch welches ich Ihnen vorstellen möchte heisst Histamin-Intoleranz, Histamin und Seekrankheit [Taschenbuch] von Reinhart Jarisch.
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Dieses Buch ist kurz gesagt ein professioneller Ratgeber, welcher sich an Ernährungsberater, Ärzte sowie Patienten richtet.
Es ist ein unentbehrliches Handbuch und auch für Laien verständlich geschrieben.
Es geht auf die Diagnostik der Histaminintoleranz, Klinik, Pathomechanismus sowie medikamentöse Therapie ein. Außerdem enthält es viele Informationen zur Minimierung der Histaminaufnahme in der täglichen Ernährung.
Kundenmeinung zu diesem Buch:
“Nachdem bei mir vor 2 Jahren Histaminintoleranz diagnostiziert wurde, habe ich mir dieses Buch gekauft. Es ist für mich inzwischen ein unentbehrliches Nachschlagewerk geworden, da es sehr nützlich ist bei der Auswahl der Lebensmittel und Testergebnisse verschiedener Lebensmittel enthält mit Angabe des Hsitamingehalts. Obwohl es das Thema sehr ausführlich behandelt, ist es auch für Laien gut verständlich. Ein toller Ratgeber, der für jeden Patienten zu empfehlen ist. Vielen Dank dafür.”
Von “mlassner-stur” (Zusammengefaßte Beurteilung. Sie können hier die gesamte Beurteilung lesen.)
Sie können das Buch über diesen Link versandkostenfrei bestellen.
Was ist Histaminunverträglichkeit?
Histamin ist ein Stoff welcher zur Gruppe der biogenen Amine gehört und auf natürliche Weise in Lebensmitteln vorkommt.
Besonders große Menge an Histamin kommen in mikrobiell hergestellten Lebensmitteln, wie z.B. Käse, oder Sauerkraut vor. Histamin wird auch im Körper produziert und freigesetzt bei einer allegergischen Reaktion, welche die typischen allegergischen Symptome wie Jucken, Niesen, Keuchen, Anschwellen usw. hervorruft.
Wir haben alle ein Enzym (Daiminoxiadase ), welches durch die Nahrung aufgenommenes Histamin abbaut. Deshalb verursacht es in der Regel keine Bescherde, ausser bei Menschen welche ein zu niedriges Level bzw. eine zu geringe Aktivität von Daiminoxiadase haben.
Wenn diese Menschen zu viele histaminhaltige Nahrungsmittel essen, kann es bei ihnen zu allegischen Symptomen, Kopfschmerzen, Jucken, Diarrhöe, Erbrechen oder Magenschmerzen kommen. Dies wird Histaminintoleranz genannt.
Außerdem deuten die Ergebnisse einiger Studien auf einen Zusammenhang zwischen Histaminintoleranz und Asthma, Urtikaria, Rhinitis, Ekzemen, Angstneurosen sowie Panikattacken hin.
Lebensmittel die viel Histamin enthalten:
- Guter Wein und Bier
- Käse (besonders lang gereifter)
- Bierhefe
- Fisch
- Meeresfrüchte
- Tomaten
- Spinat
- Huhn
- Schokolade,SchokoladenprodukteKakao
- mikrobiell hergestellte Lebensmittel wie Sauerkraut
- Weizenmehl
- Soja-und Tofuprodukte
Es gibt auch einige Nahrungsmittel, die dafür bekannt sind, dass sie den Körper dazu anregen eigenes Histamin freizusetzen:
- Ungekochtes Eiweiß
- Erdbeeren
- Tomaten
- Fisch
- Alkohol
- Ananas
- Schokolade
Diese Listen sind unvollständig und müssten von Betroffenen vervollständigt werden.
Zu bemerken wäre noch, dass Allergietests für solche Lebensmittel negativ ausfallen können, da es sich ja um eine Histaminintoleranz handelt, und nicht um eine Lebensmittelallergie
Video: Wenn Lebensmittel krank machen
Ein sehenswerter Beitrag.
Allerdings geht hier generell um das Thema “Wenn Lebensmittel krank” machen und nicht nur um Histaminintoleranz.